Der Brexit und die Folgen für Urlaub und Reisen



Reisen nach Großbritannien

Der Brexit – jeder hat es mitbekommen: Großbritannien hat sich also dafür entschlossen, aus der EU auszutreten. Schön und gut für die Briten, doch was bedeutet der Brexit für Urlauber und Reiselustige? Auf was sollten sich Touristen, die schon immer mal den Big Ben, Westminster Abbey, die Canterbury Kathedrale oder die Tower Bridge ansehen wollten oder Ausschau nach Nessie im schottischen Hochland halten möchten also einstellen?

Schnell buchen! Die Reisen sind jetzt günstiger

Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, eine Reise nach Großbritannien zu bestreiten, der sollte so bald wie möglich diesen Gedanken verwirklichen – denn so günstig, wie man momentan zu den Briten reisen kann, war es selten. Da die Briten noch nie den Euro zur Währung hatten, war ein Geldumtausch sowieso schon von Nöten, also hat man durch den Brexit in dieser Beziehung auch nicht mehr Aufwand als davor.

Brexit - Großbritannien schert ausDa jedoch das Britische Pfund gewaltig abgestürzt ist durch die Brexit-Abstimmung, resultiert daraus, dass sich der Euro um bis zu ganze 10 Prozent günstiger ins Britische Pfund umwechseln lässt – somit kann man von diesem für Noch-EU-Bürger sehr vorteilhaften Wechselkurs nur profitieren und es sind nicht nur logischerweise Hotelbuchungen um einiges kostengünstiger, sondern auch das Freizeit- und Shoppingvergnügen.

Wer sich also immer schon mal gewünscht hätte, an der Oxford oder Carnaby Street bummeln zu gehen, sollte seine Chance definitiv jetzt nutzen! Die trendige Stadt London hat aktueller Weise regelrechte Schnäppchenpreise zu bieten, wobei sie vor dem Brexit als eher teures Pflaster galt.

Reisebestimmungen, Versicherungen und Roaming – was ändert sich?

Die Briten waren nicht bloß bei der Währung stets etwas Besonderes vor ihrem EU-Austritt – auch waren sie nie ein Schengen-Staat. Das bedeutet, dass man als Urlauber, der nach Großbritannien einreisen möchte, genau wie schon davor neben dem umgetauschten Geld auch den Reisepass zwingend an Bord haben muss.

Reisen nach GroßbritannienVoraussichtlich werden dies auch langfristig die einzigen Verpflichtungen bleiben – eine Verschärfung der Einreisebestimmungen oder gar eine eventuelle Visumspflicht für längere Aufenthalte erscheinen eher unwahrscheinlich – auch wenn bezüglich konkreterer Daten erst mal abgewartet werden muss, was die anstehenden Verhandlungen ergeben.

Andererseits wollen die Briten aber schließlich auch nicht die Touristen vergraulen und ihnen das Leben unnötig schwer machen. Allerdings könnte sich als doch recht unangenehm herausstellen, dass die Rückvergütung bzw. Ausgleichszahlungen bei unerwarteten Verspätungen oder Ausfällen von gebuchten Flügen wohl wegfallen wird, da diese Sonderregelungen nur EU-weit existieren.

Wie sieht es außerdem aus, wenn man seine lieben Daheimgebliebenen vom Great Britain Urlaub aus anrufen möchte oder neidisch-machende Urlaubsfotos nach Hause schicken will? Die Roaming Gebühren, die einem das Leben wirklich erleichtern, gelten jedenfalls nur innerhalb der EU. Deshalb sollte man sich eher darauf einstellen, dass die Handynutzung in Großbritannien wieder wie vor der Einführung der günstigen Roaming-Tarife einen ziemlich hohen Betrag auf der nächstfolgenden Telefonrechnung ausmachen kann.

Bezüglich der Krankenversicherung vor einer Auslandsreise nach Großbritannien wird sich durch den Brexit auch eine Änderung ergeben. Bislang gilt in allen EU-Staaten, dass eine medizinisch notwendige Behandlung bei Vorlage der europäischen Krankenversicherungskarte stets kostenlos ist.

Billigflüge mit RyanairIst Großbritannien dann nicht mehr Teil der EU-Staaten, ist es ratsam, vor einer Reise eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Verbraucherschützer sehen diese als wichtigste Reiseversicherung an und empfehlen den Abschluss grundsätzlich bei Reisen ins Ausland. Aber keine Sorge – diese kostet in den meisten Fällen gerade einmal  10,00 Euro und wirkt sich deshalb nicht negativ aufs Reisebudget aus.

Offene Fragen nach dem Brexit

Während sich tendenziell für die EU-Bürger nicht besonders viel ins Negative entwickelt, ist noch völlig unklar, wie es in Zukunft mit Billigflugtickets aussehen wird – die beiden größten europäischen Billigflieger Easyjet und Ryanair sind Briten. Somit ist es leicht möglich, dass die Flugpreise in Zukunft in die Höhe schießen könnten, ebenso könnte sich dies bei Fernbusstrecken entwickeln.

Fazit zum Brexit für Reiselustige

Wer schnell reagiert, kann nur profitieren! Das Timing für einen günstigen Großbritannien-Urlaub war noch nie besser als momentan, wenn man seine Geldbörse schonen möchte.

 

 

 

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