Madeira – die blühende Insel im Atlantik



Reisen nach Portugal - Madeira

Madeira ist unbestreitbar eine der schönsten Inseln Europas. Wilde Küsten mit tosender Brandung und steil aufragenden, schroffen Felsen, im Innern der Insel Berge und tiefe grüne Täler, durchzogen von einem mehrere tausend Kilometer langen Bewässerungssystem, den Levadas, sind die Markenzeichen der Insel.

Und dazu die zu jeder Jahreszeit verschwenderische Blütenpracht. Das üppige Blütenmeer, dem Madeira auch den klangvollen Namen „Blumeninsel“ verdankt, hat schon so manchen ins Schwärmen gebracht. So wird berichtet, dass Winston Churchill, der damalige Premierminister Englands, als er 1949 zum ersten Mal nach Madeira kam, so verzaubert von der Schönheit der Insel war, dass er anfing zu malen. Und dabei sogar seine Zigarre liegen ließ. In sein Lieblingsmotiv verliebte er sich sogar regelrecht – es war der Fischerort Câmara de Lobos.

So weit das Auge reicht – alles blüht

Was die Insel, die zu Portugal gehört, weltweit so berühmt und attraktiv macht, ist die Vielfalt und Einzigartigkeit der Flora. Das milde Klima begünstigt die Pflanzenwelt dermaßen, dass hier immer etwas blüht – sogar im Winter. neben „Blumeninsel“ führte dies zu weiteren klangvollen Beinamen wie „Schwimmender Garten im Atlantik“ oder „Oase des ewigen Frühlings“ für das grüne Paradies.

Die Hauptstadt dieses kleinen Fleckchens Erde, dass rund 950 Kilometer südwestlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon im Atlantik liegt, ist Funchal – auf gut deutsch: Fenchel. Am besten lernt man die charmante Inselmetropole bei einem Bummel durch die malerischen Gassen und prachtvollen Gärten kennen und genießt das Flair in einem der gemütlichen Cafés oder Restaurants. An vielen Kirchen- und Hausfassaden kann man die typischen „Azulejos“ – kunstvolle Keramikfliesen – entdecken und bestaunen.

Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt von den höher gelegenen Teilen der Stadt hinunter in Richtung Wasser mit dem Korbschlitten. Einen Teil der tropischen und subtropischen Vegetation können sie im Botanischen Garten der Inselhauptstadt Funchal bewundern oder auch auf dem Besuch des Blumenmarktes. Weiter im Westen der Insel befinden sich die Felsklippen von Cabao Girao – es ist die höchste Steilküste Europas.

Wandern durch die Naturwelt der Levadas

Zu den beliebtesten Urlaubsaktivitäten auf Madeira gehören Wanderungen – nicht wenige Urlauber kommen nur deswegen auf die Insel. Viele Wanderwege auf Madeira verlaufen teils entlang künstlich angelegter Bewässerungskanäle, den sogenannten Levadas, die sich in einem Netz über mehrere Tausend Kilometer über die gesamte Insel erstrecken und den Wanderer, der ihnen folgt, mit einem fantastischen Naturreichtum belohnen.

Die Wanderwege entlang der Wasserkanäle haben einen entscheidenden Vorteil – sie führen ohne größeres Gefälle durch eine teilweise schroffe Bergwelt und machen so größere Strecken auch für weniger geübte Wanderer bezwingbar. Auch wer nicht wie eine Bergziege klettern kann oder möchte und für wen längere und steile Auf- und Abstiege eher zur Qual als zum ultimativen Urlaubserlebnis gehören, der muss auf diesen Wegen dennoch nicht auf prächtige Bergpanoramen und spektakuläre Aussichten verzichten.

So können entlang dieser Wunderwerke bäuerlicher Ingenieurskunst aus früheren Jahrhunderten ganze Familien gemeinsam zu richtigen Bergtouren aufbrechen, es lassen sich steilste Hänge und wilde Schluchten bequem durchwandern und das sogar mit Oma, Opa und Enkelkindern.

 

Reisen nach Madeira

 

 

 

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