Reisen nach Malta – Schatzinsel im Herzen des Mittelmeers



Reisen nach Malta

Die kleine Insel im Mittelmeer, die näher an Afrika als an Europa liegt, lockt mit ihrer über 7000-jährigen Geschichte zahlreiche Besucher aus aller Welt an. Doch zusammen mit den kleinen Schwesterinseln Gozo und Comino hat sie neben Museen, Burgen und Kirchen noch viel mehr Urlaubsfreuden zu bieten.

Der kleine Archipel zwischen Tunesien und Sizilien, der gerade mal so groß ist wie München, ist in Sachen Urlaub alles andere als klein.  Hier kommen Abenteurer und Kulturinteressierte ebenso auf ihre Kosten wie Wellnessgenießer und Familienurlauber. Man kann Malta ganz getrost als eine Schatzinsel im Mittelmeer bezeichnen, denn es ist wahrlich eine Insel voller Schätze: das mediterrane Klima, die landschaftliche Schönheit, das glasklare Wasser des Mittelmeers, ein fast unüberschaubare Fülle von Sehenswürdigkeiten sowie ein umfangreiches Sport- und Wellnessangebot garantieren jedem Urlauber ein Maximum an Erholung.

Und dazu ist nicht mal eine weite Anreise notwendig – mit ungefähr zweieinhalb Flugstunden von den meisten europäischen Metropolen liegt die sonnige Inselgruppe sozusagen fast vor der Haustür. Die drei Inseln der Inselrepublik Malta, Gozo und Comino haben insgesamt rund 397.000 Einwohner, von denen rund 31.000 auf Gozo leben. Vor ca. 7.000 Jahren kamen aller Wahrscheinlichkeit nach die ersten Bewohner aus Sizilien, ca. 1.000 Jahre später folgten ihnen die Siedler, die die Blütezeit der Insel begründeten, vermutlich aus Sardinien.

Bewegte Geschichte unter mediterraner Sonne

Von ihnen stammen die rätselhaften Megalith-Tempel – Kultanlagen, die zwischen 3.800 und 2.500 v. Chr. errichtet wurden und von denen etwa 40 auf Malta und Gozo bekannt sind. Zu den bekanntesten, besterhaltenen und meistbesuchten Bauwerken dieser Art gehören Hage Qim und Mnajdra im Süden Maltas, das Hypopgäum von Hal Saflieni in Paola, der Tempel von Tarxien bei Valetta uns auch Ggantija auf Gozo.

Die Lage der Inseln verschaffte Malta jahrhundertelang große strategische Bedeutung und machte die Inseln zu einem wichtigen Knotenpunkt vielbefahrener Seewege. So kamen die Phönizier, die Karthager und die Römer auf die Inseln, danach, etwa um 60 n.Chr. strandete der Apostel Paulus hier und bekehrte die Einwohner Maltas zum Christentum. Es folgten Vandalen und Goten, Byzantiner und Araber, Normannen, Staufer, Spanier und Johanniter. 1798 eroberte Napoleon den kleinen Archipel, wurde aber bereits zwei Jahre später wieder von den Briten vertrieben. Deren Herrschaft reichte dann bis 1964 und der britische Einfluss ist auch heute noch deutlich zu spüren – nicht zuletzt im Englisch als Maltas zweiter Amtssprache neben Malti.

Do you speak English? Sprachurlaub auf Malta

Das macht Malta auch für eine ganz besondere Art des Urlaubs so interessant – Sprachreisen für Jung und Alt. Entsprechend dem neuen Freizeittrend unter dem Motto „Riesen bildet“ exportiert Malta Englisch in die ganze Welt. Man sagt, dass kein Flugzeug die Insel verlässt, in dem nicht mindestens ein Sprachurlauber sitzt. Ob Sprachurlaub für Familien oder Singles mit Nachwuchs – alles kein Problem, denn auf dem Archipel werden speziell auf Erwachsene mit Kindern abgestimmte Sprachkurse angeboten.

Insgesamt gibt es auf Malta und Gozo über 40 Sprachschulen, von denen jedes einzelne Institut auf seine eigene, ganz spezielle Unterrichts- und Freizeitatmosphäre wert legt und ein großes Kursangebot vorweisen kann.

Bei einem Stadtrundgang durch Valetta die Inselhauptstadt erkunden

Die Hauptstadt Maltas wurde im 16. Jahrhundert vom französischen Johanniter-Großmeister Jean P. de la Valette als Festung erbaut. Heute präsentiert sich Valetta mit dem Reiz einer südlichen Metropole und dem Flair eines Welthafens mit historischer Bedeutung. Das Panorama der Stadt wird dabei von der mächtigen Befestigungsanlage aus Johanniter-Zeiten mit ihren Mauern, Toren und Türmen bestimmt.

Valetta zählt unbestritten zu den interessantesten Städten im Mittelmeerraum. Man sollte genügend zeit mitbringen, um die Metropole kennenzulernen, was am besten bei einem Stadtrundgang zu Fuß möglich ist. Sehenswürdigkeiten wie die St. John´s Kathedrale oder die Upper Barraca Gardens, sowie eine Vielzahl von Museen bringen Geschichte und Gegenwart sowohl Valettas als auch ganz Maltas näher. Geschäfte, Restaurants, Bars und Cafés laden zum Shoppen und zum gemütlichen Verweilen ein.

 

 

 

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