ITB 2016 in Berlin mit Partnerland Malediven



ITB in Berlin - Partnerland 2016: Malediven

Anfang März ist alljährlich bei vielen Reiselustigen ganz groß im Kalender angestrichen, denn dann lockt die ITB nach Berlin. In diesem Jahr findet die Internationale Tourismusbörse als weltweit größte Reisemesse bereits zum 50. Mal in der deutschen Hauptstadt statt. Und das Jubiläum wird auch gebührend gewürdigt. Beispielsweise können sich Besucher in Halle 4.1 vor einer Fotowand mit unterschiedlichen Reisemotiven fotografieren lassen oder in dem Jubiläumsbuch „From Berlin with Love“ schmökern. Auch gibt es Gratis-Tickets für „ebenfalls“ 50-jährige – jeder Besucher, der 1966 geboren ist und an der Kasse vor Ort eine reguläre Tageskarte kauft, erhält eine weitere gratis dazu.

Vom 9. bis zum 13. März tummelt sich dann alles was in der Tourismusbranche Rang und Namen hat auf dem Berliner Messegelände unter dem Funkturm. erwartet werden mehr als 10.000 Aussteller, die aus über 180 Ländern kommen und ihre Angebote in 26 Hallen präsentieren – eine enorme Steigerung, wenn man bedenkt, wie alles einmal angefangen hat.

Die 1. Tourismusbörse 1966 in Berlin

Da waren es gerade mal neun Aussteller aus fünf Ländern in einer aus heutiger Sicht eher ungewöhnlichen Zusammensetzung. Neben Deutschland als Gastgeber waren es noch Ägypten, Brasilien, Guinea und der Irak, die ein bescheidenes Grüppchen an Fachpublikum dazu brachten, nach Berlin zu reisen – immerhin kamen damals rund 250 Fachbesucher zur „1. Internationalen Börse des Tourismus“.

Klein hat es begonnen, aber von da an entwickelte sich das heutige „Superreisebüro“ ITB Berlin in einer rasanten Erfolgsgeschichte zur größten Reisemesse der Welt. Die Anzahl der teilnehmenden Länder stieg um das 36-fache auf über 180, die Ausstellungsfläche vergrößerte sich um das 275-fache von anfangs 580 Quadratmetern auf 160.000 Quadratmeter. dies alles natürlich nur, weil das Interesse des Fachpublikums aus der Reisebranche immer weiter zunahm – aus den anfänglichen 250 sind mittlerweile 114.000 Fachbesucher geworden, was etwa einer Steigerung um das 450-fache entspricht.

Und damit diese genügend Zeit und Muße haben, für unzählige Reisewillige und Urlaubsenthusiasten aus der schier unüberschaubaren Menge an Reise- und Tourismusangeboten auszuwählen und daraus wiederum interessante Reisepakete zu schnüren, sind die ersten Tage der ITB dem Fachpublikum vorenthalten. An den beiden letzten Tagen, sinnvollerweise das Wochenende, widmet sich die Messe ganz den privaten Besuchern. Hier drehen sich dann viele Veranstaltungen und spezielle Angebote um die moderne Urlaubswelt aus der Sicht der Reisenden.

Ab in die Sonne –  das Partnerland Malediven lockt mit Traumstränden

In jedem Jahr ist ein interessantes Reiseland das offizielle Partnerland der ITB und steht im Mittelpunkt der Messe. In diesem Jahr sind es die Malediven, die man in Halle 5.2 zum Lust machen auf das Inselparadies ganz ohne Langstreckenflug und mal ganz auf die Schnelle besuchen kann. Taucht man erst mal etwas tiefer ein in die Malediven-Messewelt, kann aus einem schnellen ganz schnell auch ein längerer Besuch werden, der beim Verlassen der Messehalle mit dem Reisewunsch nach einem neuen Traumreiseziel und einer Tasche voller Reiseprospekte und Broschüren, die das Fernweh noch bestärken, endet.

Die Malediven gelten als sicheres Reise- und Urlaubsziel – eine Überlegung, die heutzutage verständlicherweise mehr denn je eine Rolle bei der Urlaubsplanung spielt. Die zahlreichen paradiesischen Inseln und atemberaubenden Unterwasserwelten im Indischen Ozean sind es, mit denen der islamische Tropenstaat vor allem für Bade- und Tauchurlaub wirbt. Heiratslustige und Flitterwöchner haben die Inseln mit ihren traumhaften Stränden schon lange als beliebtes Reiseziel entdeckt.

Die Anreise erfolgt über die Hauptinsel Malé, von der die meisten Touristen nur den Flughafen bei der An- und Abreise kennenlernen, bevor sie zu ihrer eigentlichen Urlaubsinsel aufbrechen oder von dort zurückkehren, um dann wieder die Heimreise anzutreten. Was in der Regel meist sehr schwerfällt…

Reisen in den Süden – oder in den Norden…

Daneben lassen weitere Attraktionen wie ein originalgetreues Wikingerschiff, ein waschechter Schamane aus Grönland oder ein mobiles Iglu am Stand von Norwegen in Halle 18 auch Besucher ins Schwärmen kommen, die es eher in den kalten Norden zieht. In dem mobilen Iglu lässt eine 360-Grad-Projektion das grandiose Naturschauspiel des Nordlichts zum Greifen nah erscheinen.

Wer sich bei seinen künftigen Reisebuchungen den Gang ins Reisebüro sparen will und dies lieber daheim am PC, Laptop oder Tablet erledigt, für den hält die ITB eine interessante Veranstaltung bereit. Sie findet jeweils am Sonnabend und Sonntag um 11.45 Uhr statt. Unter dem Titel „Tipps und Tricks für den Reisekauf im Internet“ dreht sich alles um Dinge, die bei der Online-Buchung von Reisen zu beachten sind – beispielsweise wie man vertrauenswürdige Internetseiten erkennen und die besten Reisepreise finden kann.

Die ITB ist für private Besucher am 12. und 13. März von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte ist für 15 Euro vor Ort zu haben, online zahlt man nur 12 Euro dafür. Für Schüler und Studenten, sowie für alle Messebesucher am Sonntag ab 14 Uhr, kostet der Eintritt 8 Euro, Kinder in Begleitung von Erwachsenen haben freien Eintritt zur ITB.

 

 

 

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