Mit dem Auto auch im Herbst sicher ans Ziel
Reisen mit dem Auto oder auch nur die tägliche Fahrt zur Arbeit – gerade im Herbst, beim Übergang in die eher “dunklere” Jahreszeit, warnen Verkehrsexperten immer wieder vor einem erhöhtem Unfallrisiko. Besonders ist das nach der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit zu beobachten. Obwohl man zur gleichen Zeit fährt, findet die Fahrt von heute auf morgen plötzlich im Dunkeln statt. Und die Dunkelheit verlangt von allen Verkehrsteilnehmern einer erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht.
Für Autofahrer, die eher temperamentvoll und zügig durch die Sommerzeit gefahren sind, bedeutet der Wechsel eine Umstellung, denn zu der frühen Dämmerung kommen weitere Faktoren, die das Unfallrisiko für Autofahrer und Fußgänger erheblich erhöhen: Regen und Nebel, fallendes Laub und nasse bzw. glatte Straßen.
Vornehmlich in Senken, Waldschneisen und auf Brücken kommt es besonders in den frühen Morgenstunden zu Raureif, überfrierender Nässe und Glätte. Durch landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge, die nach der Ernte oder nach der Feldbearbeitung Straßen befahren und diese verschmutzen, entsteht das sogenannte “Bauernglatteis”. In Verbindung mit Nässe und Regen können Lehm- und Erdreste leicht zu einem rutschigen Schmierfilm auf der Fahrbahn werden. Ebenso ist in dieser Jahreszeit die Wildunfallgefahr sehr hoch. Die Tiere verändern zwar ihren Rhythmus nicht, sinf aber durch die Umstellung auf die Winterzeit jetzt plötzlich ein Stunde früher unterwegs – Wildwechselschilder unbedingt beachten und Fuß vom Gas ist hier die Empfehlung.
Weiterhin sollten Autofahrer verstärkt auf Fußgänger achten – sehen und gesehen werden ist hier die Devise. Dunkel gekleidete Personen sind für Autofahrer erst auf rund 30 Meter Entfernung sichtbar, hell gekleidete Personen dagegen bereits bei etwa 90 Metern. Fußgänger und Radfahrer sollten daher zum eigenen Schutz fluoreszierende und reflektierende Kleidungstücke bevorzugen.
Der Herbst birgt aber für Autofahrer nicht nur Risiken, es ist normalerweise auch die Zeit, die eigene Kfz-Versicherung zu überprüfen. Im Normalfall laufen Kfz-Versicherungen vom 01.01. bis 31.12. eines Jahres und können daher bis zum 30.11. gekündigt werden. Da sich bei den verschiedenen Versicherungsgesellschaften die Kfz-Versicherungstarife über das Jahr verändern, ist es der günstigste Zeitpunkt, mit einem Kfz-Versicherungsvergleich zu prüfen, ob sich bei gleichen Leistungen nicht Einsparungen bei der Versicherungsprämie ergeben. Und diese können zum Teil ganz erheblich ausfallen. Wer fristgerecht vor dem 30. November kündigt, kann den Wechsel in eine günstigere Versicherung nahtlos am 01. Januar vollziehen.
Wer für seinen nächsten Urlaub plant, einen Mietwagen im Ausland zu nutzen, sollte bei der Wahl seiner Kfz-Versicherung eventuell berücksichtigen, ob ein erweiterter Haftpflicht-Versicherungsschutz für das Ausland bereits eingeschlossen ist. Da man als Fahrer eines Mietwagens in unbegrenzter Höhe haftet, muß man eventuell verursachte Schäden mit dem Mietwagen, wenn diese die normal übliche Deckungshöhe im Reiseland überschreiten, den Differenzbetrag aus eigener Tasche zahlen. Ist dieser Versicherungsschutz nicht enthalten, läßt sich die Zusatzversicherung für den Auslandsurlaub für die Zeitdauer von einem Monat bis zu einem Jahr als sogenannte Mallorca-Police abschließen.
